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© Klaus-Peter Jörns

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Kölner Talk Gottesdienst am 21.01.2018

zu Gast bei Pfarrer Hans Mörtter ist Klaus-Peter Jörns

21.01.2018 | 11:15
Theologe, Soziologe, Autor
Als Pfarrer Hans Mörtter anlässlich des 500jährigen Luther-Jubiläums im Oktober die „Reformation II" ausrief, versprach er, dass dies erst der Anfang gewesen sei. Nun hat er einen hochkarätigen Mitstreiter eingeladen: Der Theologe und Soziologe Klaus-Peter Jörns ist Mitbegründer der „Gesellschaft für eine Glaubensreform“.

„Eine Glaubensreform, die Gott ins Leben zurückholt“

Mörtter sieht die Notwendigkeit, unsere Zukunft reformatorisch neu zu gestalten, wozu auch eine globale Perspektive gehöre.

Der Theologe und Soziologe Klaus-Peter Jörns (1939 in Stettin geboren) ist Mitbegründer der „Gesellschaft für eine Glaubensreform“ und Autor mehrerer Bücher, darunter „Notwendige Abschiede – Auf dem Weg zu einem glaubwürdigen Christentum“, das 2017 in sechster Auflage erschien. Darin postuliert er eine neue Theologie im Gegensatz zur ständigen Wiederholung alter Denkmuster.

Klaus-Peter Jörns über seine Motivation, die durch ihre leisen Töne besticht: „Es gibt ein Ereignis in meinem Leben, das mich mir als Theologen und der Theologie gegenüber skeptisch gemacht hat: Die Gespräche mit meiner Mutter an ihrem Sterbelager. Denn durch diese Gespräche ist mir zweierlei klar geworden: Dass meine Mutter das, was mich bis dahin beschäftigt hatte – eben die Theologie und ihre Verästelungen - kaum berührt hat; und dass das, was meine Mutter kurz vor ihrem Tod beschäftigte, in der Theologie so gut wie gar nicht vorkommt. Ihr war es zum Beispiel wichtig, ob sie meinen damals schon fast 30 Jahre toten Vater und meinen zwei Jahre vorher gestorbenen Bruder wiedersehen würde. Ja, sie war sich sicher, dass es so sein werde. Denn sie konnte sich nicht vorstellen, dass sich die Liebe, die sie mit ihrem Mann und meinem Bruder verbunden hat, in nichts auflösen könnte. Auferstehung als Problem aber hat sie nicht interessiert. Wichtig war ihr Glaube: Für die Liebe gibt es keine Grenzen und kein Vergebens. Doch wo redet Theologie davon, was aus unserer Liebe wird, wenn die geliebten Menschen nicht mehr da sind? Damals ist mir klar geworden, dass wir aufhören müssen, Menschen zu sagen, was sie glauben sollen. Zuerst einmal sollten wir fragen, was wir wirklich glauben, was uns im Herzen bewegt und was uns hilft, das zugleich schöne und schreckliche Leben zu ertragen - und auch zu genießen. Darum brauchen wir eine Glaubensreform, die Gott ins Leben zurückholt und mit den elementaren Kräften verbindet, die das Leben voranbringen: mit Geist und Liebe.“
Weitere Informationen:

Klaus-Peter Jörns
http://www.lutherkirche-koeln.de/klaus-peter-joerns.aspx



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