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© Paul Leclaire

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Mare nostrum – Requiem für die ertrunkenen Familienangehörigen unserer Neu-Kölner

Namen statt Zahlen

15.11.2017 | 20:00
Gastspiel der Oper Köln und Mariana Sadovska
Die in Köln wohnhaften Geflüchteten haben die Namen der Angehörigen gesammelt, die im Mittelmeer ertrunken sind. Diese werden von Pfarrer Hans Mörtter verlesen: der Name, das Alter und das Herkunftsland.
Der Abend beginnt mit Wilfried Hillers »Ijob«. In sieben Bildern wird die Geschichte eines Mannes heraufbeschworen, der alles verliert, weil Gott seinen Glauben prüfen will. Das Monodram liefert ein musikalisches Zeugnis von Ausweglosigkeit und Verzweiflung, aber auch der Hoffnung und des Vertrauens auf Gott. …
Im zweiten Teil interpretiert Mariana Sadovska ukraninische archaische Gesänge und Dalia Schaechter (Oper Köln) singt eine sardische Melodie.

Teil I IJOB
Monodram für Tenor, eine Schauspielerin, einen Vorleser, Schlaginstrumente, Klavier und Orgel
nach "Die Schriftwerke", verdeutscht von Martin Buber, Musik von Wilfried Hiller (*1941)

Musikalische Leitung Arne Willimczik Inszenierung Béatrice Lachaussée
Bühne Mara Lena Schönborn
Kostüme Christin Winkler
Licht Philipp Wiechert

Ijob Alexander Fedin
Schauspielerin (Mutter) -Andrea Andonian
Vorleser -Stephan Rehm
Tänzer -Douglas Bateman
Klavier und Orgel -Michael Avery
Schlaginstrumente -Gürzenich-Orchester Köln und Gäste

Teil II
Gesang -Mariana Sadovska, Ukraine
Gesang -Dalia Schaechter, Oper Köln

„Wir hören immer nur die Zahlen der Menschen, die im Mittelmeer ertrunken sind. Doch hinter jedem Namen steht ein Gesicht, eine Geschichte, ein Mensch und auch seine trauernde Familie“; sagt Pfarrer Hans Mörtter. „Es hat nie einen Abschied gegeben, sie sind in Not und Elend im Meer ertrunken, haben kein Grab und kein Begräbnis. Mit der Namensnennung wollen wir von ihnen Abschied nehmen, ihnen Achtung erweisen und ihnen ein Stück weit ihre Würde zurückgeben. - Gleichzeitig ist die Nennung der Namen auch ein Schrei gegen das Unrecht, das im Mittelmeer geschieht.“

Die Feier findet unter der Anwesenheit einiger Angehöriger statt, die unabhängig von ihrer Religion in der Lutherkirche trauern können. Die Einladung gilt aber für alle bei freiem Eintritt, damit die Kölner und Kölnerinnen Seite an Seite mit den überlebenden Geflüchteten ein Zeichen der Empathie und Solidarität setzen können.

Wir danken der Oper Köln und allen Mitwirkenden für Ihre Teilnahme.

Eintritt frei


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