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Letzte Hoffnung für die OpferDie kolumbianische Anwältin Liliana Uribe berichtet04.07.2012 | 19:30es spielt: La Papa Verde Liliana Uribe ist eine besonders engagierte Anwältin, die sich unermüdlich für die Opfer von Gewalt und Menschenrechtsverletzungen in Kolumbien einsetzt. Sie hilft den Menschen, die einen Angehörigen verloren haben, die selbst verhaftet, gefoltert und bedroht oder ihres Landes beraubt worden sind. Oft ist sie die letzte Hoffnung für viele Opfer des bewaffneten Konfliktes in Kolumbien auf Wahrheit, Gerechtigkeit und Wiedergutmachung. Doch wegen dieses mutigen und oft erfolgreichen Engagements werden sie und ihre KollegInnen von der Menschenrechtsorganisation Corporación Jurídica Libertad (Juristische Vereinigung Freiheit) selbst immer wieder verfolgt und mit dem Tode bedroht. In den letzten Monaten hat sich die Sicherheitslage vieler Menschenrechtsorganisationen verschärft und die Zahl und Vehemenz der Drohungen hat massiv zugenommen. Insbesondere die Menschen, die ihr Recht auf Rückgabe und Rückkehr auf ihr Land in Anspruch nehmen, werden massiv bedroht. Es gab seit dem Amtsantritt von Präsident Santos mindestens 12 Morde an SprecherInnen der Vertriebenen, die geraubtes Land zurückfordern. Hintergrund ist ein neues Gesetz, das den über vier Millionen Binnenflüchtlingen das Recht auf Rückgabe ihres geraubten Landes zuspricht. Viele Betroffene und ihre Fürsprecher aus den sozialen Bewegungen und Menschenrechtsorganisationen fühlen sich dadurch ermutigt, die gestohlenen Höfe, Äcker und Felder zurück zu fordern. Dagegen wehren sich die illegalen "Besitzer" - meist Großgrundbesitzer oder Paramilitärs - mit allen Mitteln. Im Jahr 2010 erhielt die engagierte Anwältin für ihr unermüdliches Engagement die "Pfarrer-Georg-Fritze-Gedächtnisgabe", den Menschenrechtspreis der evangelischen Synode in Köln-Mitte. Anfang Juli kommt sie im Rahmen einer von Brot für die Welt und pbi - peace brigades international organisierten Rundreise wieder nach Deutschland und berichtet über die aktuelle Menschenrechtssituation in Kolumbien. mit der Band La Papa Verde Bandinfo: Die Geschichte der grünen Kartoffel begann im Jahr 2002 in der Weltstadt Köln am Rhein. In zwei arbeitsreichen Jahren entwickelte die Band in vielen erfolgreichen Live-Konzerten ihren individuellen Stil und baute eine immer weiter wachsende Fangemeinde auf. 2004 kam mit zwei Live- Übertragungen durch die Radiosender Funkhaus-Europa (WDR) und RadioMultiKulti der Durchbruch in NRW. In Folge dessen veröffentlichte die Band 2005 ihr Debüt-Album Oficialmente i legal, welches sich bereits über 3000 Mal verkaufte. Die CD verbindet den energiegeladenen Latin-Mix von La Papa Verde mit kritischen und politischen Inhalten. Unter anderem verarbeitete die Gruppe das Lied "Hier und Dort" der Edelweißpiraten, einer Jugendgruppe die zur Zeit der Nazi-Diktatur in Deutschland Widerstand gegen das Regime leistete. In der folgenden Zeit reifte der Sound von La Papa Verde auf vielen Konzerten und Festivals zu der unverwechselbaren Melange aus Cumbia, Ragga, Rock und Afrobeat heran. In Zusammenarbeit von Lutherkirche, Brot für die Welt, peace brigades international, Amnesty International |
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